Technische Tricks für abwechslungsreicheren Flugspaß:
Hier findet Ihr allerlei um das, ohne hin schon spaßige Fliegen, noch interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten.

Ich habe versucht, die Beschreibungen so zu halten, dass keine besonderen elektronischen Kenntnisse nötig werden. Was aber meist unverzichtbar ist, ist ein feiner Lötkolben mit minimalen Lötkenntnissen, eine ruhige Hand und vor allem gute Augen. Teilweise benötigt Ihr elektronische Bauteile.

Alle veröffentlichen Tricks habe ich selbst auf Funktion getestet. Bitte versteht, dass ich keine Gewährleistung oder Garantie bei eventl. Schäden übernehmen kann und beachtet, dass bei Veränderungen am Gerät die Garantie erlischt!

Top Tricks:

Alle Tricks:

 

Externe Ladebuchse mit Spannungsreglung

Übersicht aller Silverlit Sender- und Ladesteckertypen 

Schnellverschluss für das Batteriefach

Öffnen des Sendergehäuses (Der Einstieg)

Dauerlauf Schalter (Schalter für dauerhaften Minimalschub)

Beleuchteter X-Twin (LED Einbau für Nachtflug)

Verbessern der Reichweite (Durch verlängern der Antenne)

Nicht zurückstellender Gashebel (Entspannter Gas geben)

Kanal am Empfänger ändern

Trimmungshebel (Vereinfachte Erreichbarkeit des Trimmhebels)

Lenkausschlag verändern (Festauswahl zwischen engem und weitem Kreisen)

Ausgelagerte Ladeelektronik (im Gehäuse)

Motorenprobleme (Erste Hilfe und Reparaturen)

Lebensdauer erhöhen  (der Motoren und Akkus)

Schaltpläne, Strommessungen (der Sender- und Empfängerelektronik und Strommessungen der Motoren)

Erste Hilfe (Fehlerbeseitigungen bei den Flugtipps)

 

Mehr explizite Umbauten, Erweiterungen, Mod's. findet ihr auch in der Tüftlerecke.

 


 

Öffnen des Sendergehäuses/ Ausbau Empfängerelektronik


Bei den meisten Tricks müsst Ihr zuvor das Sendergehäuse öffnen und *grins*... ein Kochbuch beginnt ja auch immer mit dem Kapitel: 'Wie Wasser erhitzen?'. In dieser Tradition eröffne ich meine Trickseite, mit dem Öffnen des Sendergehäuses:

 

Öffnen:

Nach Entnehmen der Batterien und Abschrauben der Antenne, müsst Ihr lediglich die sieben, gut sichtbaren Gehäuseschrauben öffnen und das Gehäuse vorsichtig auseinander ziehen. Habt Ihr den verlängerten Trimmhebel eingebaut? Dann muss der natürlich auch erst wieder raus.

Keine Angst, manchmal ist es durch die inneren Klebestreifen etwas zusammen geklebt und benötigt etwas Überredung.

Vor manchen Lötarbeiten müsst Ihr zusätzlich den Lenkhebel und die Steuerplatine mit je zwei Schrauben abschrauben.

Bei der Funke des Air-Acrobat dürft Ihr den Ring, der um den Antennenaustritt ist, nicht vergessen ab zu ziehen, dann das Gehäuse von der Antennenseite kräftig auseinander ziehen. Es öffnet dann mit einem lauten Knacksen, das aber normal ist.

 

Schließen:

Beim späteren Zusammenbauen des Gehäuses müsst Ihr auf den grauen Kunststoffschieber des Einschalter achten. Achtet besonders bei durchgeführten Lötarbeiten, dass die Kabel locker liegen und nirgends gequetscht werden können. Das geschieht besonders gerne über dem Minuspol des Batterieanschlusses!

 

Ausbau der Empfängerelektronik:

Bildbeschreibung:  Ausbau der Empfängerelektronik

 


 

Schnellverschluss für das Batteriefach
Wer in seinen Sender Akkus verwendet, der kenn das Leid des Schraubenzieher- Suchens und das ständige, lästige auf- und zuschrauben des Batteriedeckels.

Mit einfachen Mitteln und Schrauben und etwas Kreativität hat man schnell einen, mit der blanken Hand schraubbaren Verschluss gebastelt.

Die Verschlussschraube hat ein metrisches Gewinde (M2,5) das in Schrauben- oder Modellbaufachgeschäften erhältlich ist.

In der folgenden Bildershow habe ich ein paar Beispiele dargestellt, wie ihr so einen Schnellverschluss basteln könnt.

Mit etwas Ideenreichtum fallen euch sicherlich noch mehr Möglichkeiten ein.

Übrigens geht das mit allen Silverlit Sendern, für die X-Twin's, die PicooZ Hubschrauber und für die Indoor Modelle.

 

Bildershow Schnellverschluss

(Schickt mir eure Ideen unter xtwins@arcor.de ein. Wenn sie originell sind, werde ich sie hier veröffentlichen)
 


 

Dauerlauf Schalter:   Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! Bauteile werden benötigt! Ruhige Hand und gute Augen erforderlich! Achtung Gefahr! Beschreibung beachten! 
Mit dem Einbau eines Miniaturschalter ist es möglich, die niedrigste Geschwindigkeit dauerhaft einzuschalten, wobei die Steuerung sonst wie gewohnt funktioniert... die Motoren stehen halt nicht mehr still :-)

Warum das ganze?

Beim Anwählen der niedrigsten Geschwindigkeitsstufe lässt es sich nicht vermeiden, dass eine Höhere anliegt, oder der Schub kurz ganz ausgeschalten wird.

Das verbraucht mehr Energie als man braucht, oder bringt den Flieger oft unfreiwillig ins Pumpen.

Durch den 'Dauerlaufschalter' fliegt euer Flieger nicht nur ruhiger, eventl. verlängert sich auch die Flugzeit dadurch etwas.

 

Achtung Gefahr! Beschreibung beachten! Vorsicht ist geboten!

Bei diesem Mod besteht die Gefahr, wenn der Schalter nicht sofort nach Bodenkontakt ausgeschalten wird, dass die Motoren blockieren und dadurch die Elektronik oder die Motoren beschädigt werden. Also nur für geübte Piloten geeignet! (Aus diesem Grund habe ich den Schalter so angebracht, dass ich ihn bei Zurücknahme des Gasknüppels auch automatisch den Schalter deaktivieren kann.

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► Dünnes Kabel

► Miniaturschalter (1x Schließer oder 1x Wechsler)

 

So wird's gemacht:

Bild und Textbeschreibung (*.pdf, ca. 0,3MB)

 


 

Kanalschalter Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! Bauteile werden benötigt! Ruhige Hand und gute Augen erforderlich!
Mit dem Einbau eines Schalters ist es möglich, mit nur einer Fernsteuerung, durch Umschalten auf den entsprechenden Kanal, alle drei X-Twin's zu fliegen.

Dennoch hat die Sachen einen kleinen Haken: Wenn Ihr mit nur einer Fernbedienung mehreren X-Twin's fliegen geht... Ihr könnt nicht fliegen und gleichzeitig Laden ;-)

! Seit 2008 haben die X-Twin's meist eine Fernbedienung, die diesen Kanalschalter bereits eingebaut haben.

 

Beschreibung:

Die Elektroniken der Fernbedienungen sind bei allen drei Kanälen identisch. Lediglich eine kleine Lötbrücke bestimmt den Kanal. (Die Frequenz ist bei allen drei Kanälen identisch, lediglich die Sendebefehle und die Sendeintervalle unterscheiden sich!)

An diese Stelle wird ein Schalter angelötet der diese Lötbrücke simuliert.

Bevor Ihr den Schalter einbaut, müsst Ihr eine eventl. vorhandene Lötbrücke entfernen. Das ist bei Kanal C und B der Fall.

Benötigt wird ein Wechselschalter mit Mittelstellung. Dabei wird der Mittelanschluss (Wurzel) des Schalters auf den mittleren Lötanschluss auf der Platine gelegt und beide Schaltkontakte jeweils auf Lötanschluss A und B auf der Platine.

Funktion: Keine Schaltbrücke = Kanal A; Brücke zu Lötanschluss B = Kanal B; Brücke zu Lötanschluss C = Kanal C

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► Miniatur Wechselschalter mit Mittelstellung(!) (Z.B.: Conrad 708038)

► Dünnes Kabel

 

So wird's gemacht:

Bildbeispiel des Schaltereinbaus.

Bildbeschreibung der Lötanschlüsse auf der Platine.

► Archiv: Bildbeschreibung der Lötanschlüsse auf der Platine (Altes Platinenlayout vor 2007)

 


 

Kanal am Empfänger verändern    Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! Ruhige Hand und gute Augen erforderlich!
Wie im Sender der Kanal lediglich durch eine Lötbrücke definiert ist, geschieht es genau so im Flieger selbst, auf der Empfängerplatine.

 

Beschreibung:

Zuvor müsst ihr dazu die gesamte Empfängerplatine aus dem Flieger bauen. Das ist in der Bildbeschreibung unter: 'So wird's gemacht' beschrieben.

Wer gut basteln kann, kann auch den Kanal über einen SMD- Schalter von außen schaltbar machen. (Siehe in der Bildbeschreibung für den Airlifter)

Funktion: Keine Schaltbrücke = Kanal A; Brücke zu Lötanschluss B = Kanal B; Brücke zu Lötanschluss C = Kanal C

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► (eventl. SMD-Miniaturschalter (z.B.: Conrad 704717))

 

So wird's gemacht:

Bildbeschreibung:  Ausbau der Empfängerelektronik

Bildbeschreibung Kanal ändern (xTwins).

Bildbeschreibung Kanal ändern (Airlifter)

Bildbeschreibung Kanal ändern (Air-Acrobat/ Dasher)

 


 

Trimmungshebel: Bauteile werden benötigt!   
Das Steuern mehrerer Modelle an einer Fernbedienung hat den Nachteil, dass man beim Wechsel auf ein anderes Model dieses wieder neu mit dem Trimmknopf nachjustieren muss.

Das stellt mit etwas Übung keine Schwierigkeit dar. Lästig ist da nur die schlechte Erreich- und Erspürbarkeit des Trimmknopfs... bis jetzt!

Für den PicooZ und Insecta schaut in der Modellbeschreibung unter: 'Korrekturen'.

 

Beschreibung:

Abhilfe schafft dieser einfache Trick, in dem Ihr lediglich den Trimmhebel mit einer Verlängerung verseht.

 

Benötigt wird:

► Kleine Schraube oder Gewindehülse

► Kleiner Bohrer

 

So wird's gemacht:

Ihr erreicht das beispielsweise durch Vorbohren und Einschrauben einer kleinen Schraube oder einer Gewindehülse in den Trimmknopf.

Wenn Ihr keinen so kleinen Bohrer zur Hand habt, könnt Ihr auch ein erhitztes Metallstück in den Kunststoff- Trimmhebel einstecken, beispielsweise einer abgezwickten Büroklammer.

Beachtet nur, wenn Ihr je die Fernbedienung aufschrauben möchtet, dass diese Hebelverlängerung zuvor entfernt werden muss.

 


 

Nicht rückstellender Gashebel:     
Durch das Aushängen der Rückstellfeder des Gashebels stellt sich dieser nicht mehr selbsttätig zurück. Das verspricht ein entspannteres und präziseres Fliegen mit dem Gasschub.

Und sollte es Euch doch nicht gefallen, lässt sich die Feder problemlos wieder einsetzen.

 

Beschreibung:

Um die Feder aus zu hängen müsst Ihr nicht das ganze Gehäuse öffnen, sondern es reichen die Schrauben auf der Gashebel- Seite um das Gehäuse seitlich etwas auf zu ziehen. Mit einer kleinen Pinzette geht das Aushängen der Feder dann sehr gut.

 

Benötigt wird:

► (Pinzette)

 

So wird's gemacht:

Die folgenden Bildbeschreibungen erübrigen weitere Erklärungen:

Bildbeschreibung der Gashebelfeder (X-Twin's)

Bildbeschreibung der Gashebelfeder (für Single-Wing, Boeing PicooZ und Insecta)

 


 

Lenken ohne Gas (Segelflugmod):     Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! (Bauteile werden benötigt!)
Jeder hat schon bemerkt: Wenn man Lenken will muss man gleichzeitig Gas geben.

Das nervt, meist bei Gleitflügen oder bei langsamen Kurvenflug.

Aber durch diesen Trick könnt Ihr das ziemlich einfach lösen.

 

Beschreibung:

Durch eine einzige Drahtbrücke wird beim Lenken ein Signal auf den Gasbefehl erzwungen, so dass dabei die kleinste Gasstellung aktiviert wird.

Dazu müssen zwei, auf der Platine befindlichen Dioden auf der Kathodenseite mit einem Lötpunkt (P11) auf der Platine verbunden werden.

Einziges Problemchen ist, dass diese Dioden nicht bei jedem X-Twin- Typ vorhanden sind und müssen dann zuvor eingelötet werden. Dazu eignet sich jede Standarddiode (z.B.: 1N4148).

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► Dünnes Kabel

► eventuell. 2x Diode (z.B.: 1N4148)

 

So wird's gemacht:

Die folgenden Bildbeschreibungen erübrigen weitere Erklärungen:

 

X-Twins (Modelle siehe hier):

Die Version, wenn die Dioden bereits eingelötet  sind.

Und diese, wenn keine Dioden vorhanden  sind.

 

Neues Platinenlayout ab 2008:

Neues Platinenlayout (ab 2008) 

 

Thunder Jet; Air-Acrobat/ Dasher; Boeing:

Beschreibung für Thunder Jet. (*.pdf)

Bildbeschreibung für Air-Acrobat.

Bildbeschreibung für Boeing 737.

 

Archiv X-Twins, altes Platinenlayout vor 2007:

► Archiv: Die Version, wenn die Dioden bereits eingelötet sind (xTwins)  (Altes Platinenlayout vor 2007)

► Archiv: Und diese, wenn keine Dioden vorhanden sind (xTwins)  (Altes Platinenlayout vor 2007)

 


 

Lenkausschlag verändern:    Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! (Bauteile werden benötigt!)
Bestimmt habt Ihr es schon gemerkt: Gas geben kann man relativ Stufenlos, Lenken dagegen nicht.

Es steht nur je ein Lenkeinschlag (links und rechts) zur Verfügung.

Mit diesem Trick kann das zwar auch nicht verbessert werden, aber immerhin steht die Auswahl zwischen engen oder weiten Kurveneinschlag zur Verfügung.

Standardmäßig ist der Bi-Wing Doppeldecker auf enge Kurven, der Eagle-Wing, Jet und Airlifter auf weite Kurven gestellt.

 

Beschreibung:

Das Umschalten erreicht man lediglich durch Trennen der Verbindung zweier, auf der Platine befindlichen Dioden (Kathodenseite) mit den Lötpunkten der Platine, bzw. durch Einlöten der Dioden (falls nicht vorhanden). Beim Acrobat sind keine Dioden nötig sonder lediglich die richtige Lötbrücke.

Im nachfolgenden Trick erfahrt Ihr, wie Ihr dieses Kurvenverhalten während des Fliegens mit einem Schalter umschalten könnt.

Dieser Trick ist problemlos mit dem 'Lenken ohne Gas' Trick kombinierbar. Dazu den Kathodenpunkt der Dioden mit Punkt P11 verbinden (siehe beim Trick: Lenken ohne Gas unter: So wird's gemacht).

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► Dünnes Kabel

► eventuell. 2x Diode (z.B.: 1N4148)

 

So wird's gemacht:

Die folgenden Bilder erübrigen weitere Erklärungen:

 

Alle X-Twins (Modelle siehe hier):

Bildbeschreibung für X-Twin's

 

Neues Platinenlayout ab 2008:

Neues Platinenlayout (ab 2008) 

 

Thunder Jet; Air-Acrobat/ Dasher:

Beschreibung für Thunder Jet (*.pdf)

Bildbeschreibung für  Air-Acrobat/ Dasher

 

Archiv X-Twins, altes Platinenlayout vor 2007:

Bildbeschreibung für X-Twin's

 


 

Lenkausschlag schaltbar:    Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! Bauteile werden benötigt!
Dieser Trick perfektioniert den: '
Lenkausschlag verändern' Trick.

Wer sich die Mühe machen will, und die lohnt sich wirklich, noch einen zusätzlichen Schalter einzubauen, der kann wären des Fliegens, zwischen engen und weiten Kreisen umschalten.

Um auf Höhe zu gelangen, mit ruhigeren, Höhenverlustfreieren Kreisen, eignet sich die Einstellung der weiten Kurven. Das enge Kurven eignet sich besser bei windigem Wetter, beim Ausweichen vor einem Hindernis oder zum kapriollischen Fliegen.

 

Beschreibung:

Die Verbindung der Kathodenseite der eingelöteten Dioden mit den Lötpunkten auf der Platine, bestimmen das Kreisverhalten.

Verbindung vorhanden = weites Kreisen; Verbindung unterbrochen = enges Kreisen. Beim Acrobat sind keine Dioden nötig sonder lediglich die richtige Lötbrücke.

Diese Verbindung simuliert man einfach mit einem Schalter. Ein Aufwand der sich wirklich lohnt, nicht nur wenn man mehrere Modelle mit einem Sender betreibt!

Dieser Trick ist problemlos mit dem 'Lenken ohne Gas' Trick kombinierbar. Dazu den Kathodenpunkt der Dioden mit Punkt P11 auf der Platine verbinden (siehe: So wird's gemacht).

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► Dünnes Kabel

► Für X-Twin's: Wechselschalter (z.B.: Conrad 700919)

► Für Acrobat: Doppel-Wechselschalter (z.B.: 708038)

 

So wird's gemacht:

Die folgenden Bilder erübrigen weitere Erklärungen:

 

Alle X-Twins (Modelle siehe hier):

 Bildbeschreibung für X-Twin's.

 

Neues Platinenlayout ab 2008:

Neues Platinenlayout (ab 2008) 

 

Thunder Jet; Air-Acrobat/ Dasher:

Beschreibung für Thunder Jet (*.pdf)

Bildbeschreibung für  Air-Acrobat/ Dasher

 

Archiv X-Twins, altes Platinenlayout vor 2007:

Bildbeschreibung für X-Twin's

 


 

Ladebuchse für externe Ladung:      Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! Bauteile werden benötigt!

 

NEU: Mit Spannungsregler


Batterien sind zwar nicht unbedingt teuer, aber auch nicht umweltschonend.

Die Lösung in der Fernsteuerung Akkus zu verwenden gefiel mir nicht, wegen dem ständigen auf und zu Schrauben des Fernsteuerungsdeckels und weil ich kein Ladegerät besitze, dass 6 Zellen laden kann. Ansonsten spricht nichts dagegen Akkus zu verwenden.

Aber ich besitze von meinem Elektrosegler noch zwei, selten gebrauchte, 7-Zellen Akkupacks die ich dazu nutzen wollte.
Was? 7 Zellen sind zu viel? Nein, Zellenanzahl passt!
Normal sind 6x1,5V = 9,0V; 6x 1,2V (bei Akkus) = 7,2V wäre fast zu wenig; deshalb 7(!) x 1,2V = 8,4V (aber es geht auch mit 6 Zellen Akkupacks)

Laienhaft wird immer wieder behauptet, Akkus oder Akkupack habe eine viel zu große 'Leistung', was so nicht stimmt. Ausschlaggebend ist letztlich nur die Akkuspannung, da der Ladestrom und -Abschaltung durch die Elektronik geregelt wird.

Dieser Trick lohnt finanziell eigentlich nur, wenn bereits ein Akkupack im Besitz ist oder wahlweise ein Netzgerät zur Verfügung steht, das aber dann leider nicht mobil ist.

Ansonsten kann man die Ladebuchse auch zu Hause mit einem 9V Netzgerät einspeisen.

Wenn die Verfügbare Versorgungsspannung höher als 9V ist (z.B. 12V vom Zigarettenanzünder) findet ihr in der Beschreibung mit dem Niedervoltstecker auch den Anschlussplan für einen Spannungsregler.

 

Ich lade also den Flugzeug- LiPo mit dem externen Akkupacks, betreibe die Fernsteuerung weiterhin mit herkömmlichen Batterien und sollte mein Akkupack mal leer sein, kann ich immer noch mit den internen Batterien (Not-) Laden... und vor allem: Ohne nervigem Deckelschrauben und Einzelakkus Laden und vor allem Ortsungebunden wie z.B. beim Laden über ein Netzteil.
 

Beschreibung:

Wenn die externe Versorgungsspannung nur mit der Batterie im Sender parallel angeschlossen wird, ist die Gefahr groß, dass die Batterien zerstört werden und sie auslaufen.

Das verhindere ich durch Verwendung des internen Schaltkontakt des Steckers, über den die internen Batterien während des Einsteckens abgeschaltet werden.

Wie das funktioniert seht Ihr in der Beschreibung am besten unter: 'So wird's gemacht'.

Die Abschaltung der internen Batterien prüft Ihr wie folgt: X-Twin ans Ladekabel anschließen → grüne Ladeleuchte brennt (Ladung über interne Batterien). Wenn Ihr nun nur den Stecker in die Buchse steckt (ohne externe Spannung), muss die Ladeleuchte erlöschen und leuchtet dann wieder, wenn Ihr die externe Spannung anschließt.

 

Vorsicht: Beim Ein- und Ausstecken verursacht der Audiostecker einen kurzen Kurzschluss des Akkupacks. Das verhindere ich dadurch, dass ich zuerst den Stecker einstecke und dann den Akkupack anschließe. Beim Ausstecken natürlich in umgekehrter Reihenfolge. Besser man verwendet die Niedervoltstecker!

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► Dünnes Kabel

► 2,5mm Audiobuchse (mono Conrad 731812), besser Niedervoltbuchse mit Schaltkontakt (Conrad 738000)

► 2,5mm Audiostecker (mono Conrad 732818), besser Niedervoltstecker (Conrad 530049)

► 6-7 Zellen Akkupack (+ entsprechenden Steckverbinder) oder 9V Netzgerät (min. 0,5A)

► Eventl. Spannungsregler (Conrad 148288)

 

So wird's gemacht:

Die folgenden Bilder erübrigen weitere Erklärungen:

Beschreibung: Niedervoltstecker und Spannungsregler (*.pdf)

Bildbeschreibung: Einbau Niedervoltstecker

 

Bildbeschreibung: Ladebuchse (Audiostecker, nicht empfohlen)

 

Bildbeschreibung: Ladebuchse (für den Sinlge-Wing & PicooZ).

Bildbeschreibung: Ladebuchse (für den Air-Acrobat).

 


 

Ausgelagerte Ladeelektronik im Gehäuse: Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! Bauteile werden benötigt! 
Ich war es leid, immer mehrere Fernbedienungen mit zu schleppen.
Also, klar...
Kanalumschalter einbauen und weg ist das Problem.

Denkste... Jetzt konnte ich natürlich mit meiner Fernsteuerung meine beiden A und C X-Twin's fliegen, aber nicht gleichzeitig aufladen.
Also, Abhilfe... die Ladeelektronik des übrigen Senders ausbauen, in ein kleines Gehäuse gebaut und, man(n) will ja perfekt sein, noch schnell eine LED-Akku- Spannungsanzeige zum Schutz vor Tiefentladung mit eingebaut.

So fliege ich jetzt mit einem Sender mit
Kanalumschalter, während der andere Flieger über einen externen 7-Zellen Akku lädt :-)
 

Beschreibung:

Steuerhebel entfernen und Platinen ausbauen.

Das Kabel, das zur Antenne führt und das weiße Kabel für den Batterieabgriff bei 4,5V werden nicht benötigt.

Aber die kleine Platine mit dem Gashebel ist wichtig, da sich auf ihr die Transistoren für die Ladeelektronik befinden.

Beim Einbau in ein Gehäuse ist darauf zu achten, dass diese Transistoren ein Mindestmass an Kühlung erhalten, da sie während der Ladung sehr warm werden können.

Um Platz zu sparen kann der Teil der Platine auf dem der Gashebel saß und die Kabel, abgezwickt werden.

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► Dünnes Kabel

► Gehäuse ca. (20x50x80mm)

► Geeignete Steckverbinder zum Akku

 

So wird's gemacht:

Bildbeschreibung: Ausgelagerte Ladeelektronik.

 


 

Beleuchteter xTwin: Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! Bauteile werden benötigt! Ruhige Hand und gute Augen erforderlich! Achtung Gefahr! Beschreibung beachten! 
Ich bin unverbesserlich Nachtaktiv und was liegt näher als meine Hobbys dann auszuüben.

Fliegen bei Nacht? Das geht! Und es gibt zwei Möglichkeiten:

Erstens: Man sucht sich eine schöne Strassen- oder Parklaterne unter der man Fliegt (der Bi-Wing eignet sich dafür am besten), oder man benutzt diesen Trick und baut sich in seinen X-Twin eine LED- Beleuchtung ein und besitzt somit ein fliegend, leuchtendes Glühwürmchen mit Nachtflugerlaubnis :-)

 

► In dieser Beschreibung gibt zwei Möglichkeiten zum Beleuchten. Hier als erstes durch den Anschluss direkt am LiPo und weiter unten eine einfachere Methode per Knopfzelle.

► Mindesten eine weitere Möglichkeit euren X-Twin zu beleuchten findet ihr in der Tüftlerecke.

 

Beschreibung:

Superhell- LED's (LED = Leuchtdiode) sind heutzutage derart leistungsfähig, dass damit eine enorme Leuchtkraft bei minimalem Stromverbrauch erzielt wird.

Durch den Einbau der LED direkt in den Rumpf des X-Twin's, leuchtet dieser von Innen heraus, teilweise leuchten sogar die Tragflächen, womit selbst bei weiter Entfernung die Fluglage gut zu erkennen ist.

Zuerst müsst Ihr mit einem scharfen Messer den X-Twin an der Klebenaht vorsichtig aufschneiden um an die Elektronik zu gelangen. Zum Zusammenkleben eignet sich am besten UHU Por, aber auch ein Lösemittelfreier(!) Alleskleber müsste gehen.

Die LED die ich benutze zieht ca. 20mA, was dann noch grob ca. 4% der Akkukapazität ausmacht. Somit verkürzt sich die Flugzeit minimal, was aber durch den potenzierten Flugspaß kompensiert wird *grins*.

Wenn Ihr euch noch die Mühe machen wollt, könnt Ihr die LED über einen Miniaturschalter schalten.

Ihr könnt auch andere LED's benutzen. Wie ihr dann den Vorwiderstand berechnet, steht unter: 'So wird's gemacht'.

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► Dünnes Kabel (Schaltlitze, z.B.: Conrad 606995)

3mm superhell LED (weiß) (z.B.: 3,6-4,0V Conrad 153881 oder 180756)

Vorwiderstand 27Ω, 1/10W (z.B.: Conrad 400068)

► Optional: SMD-Miniaturschalter (z.B.: Conrad 704717)

► Klebstoff (UHU Por)

 

Achtung Gefahr! Beschreibung beachten! Vorsicht ist geboten!

Nie direkt in den Lichtstrahl der LED sehen! Gefahr von Netzhautschädigungen!

► Bei leerem Akku schaltet sich zum Schutz vor Tiefentladung, die Elektronik selbst ab. Die LED leuchtet dennoch weiter... man will den Flieger ja im Dunkeln wieder finden.
Aber, wenn Ihr vergesst den X-Twin am Schalter aus zu schalten und die LED noch längere Zeit brennt, bis zur völligen Entladung des Akkus, besteht die Gefahr der Tiefentladung. Das kann den LiPo Akku zerstören!

 

So wird's gemacht:

Bildbeschreibung:  Ausbau der Empfängerelektronik

Bildbeschreibung: LED- Beleuchtung.

Rechenbeispiele für den Vorwiderstand. (*.pdf ca. 100kB).

 

 


LED- Beleuchtung per Knopfzelle:

Einfach eine LED zwischen eine kleine Knopfzelle klemmen und mit Klebeband am Flieger befestigen.

So einfach kann eine LED- Beleuchtung sein. Perfekt für den Gelegenheits- Nachtflieger!

Dank an Martin für den Tipp und die Bilder.

 

Benötigt wird:

► 3mm (superhell) LED, weiß; 1,5-2,0V

► Knopfzelle 1,5V

 

So wird's gemacht:

Bildbeschreibung: LED- Beleuchtung per Knopfzelle.

 

 


 

Reparaturen bei Motorenproblemen: Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! Bauteile werden benötigt! Ruhige Hand und gute Augen erforderlich!  
Lest zuerst die Fehlerbeseitigungen im Kapitel bei den Flugtipps, unter: 'Erste Hilfe/ Nachlassende Motorenleistung'.

Wenn diese nicht geholfen haben und eine Reparatur an der Empfängerelektronik oder den motoren nötig ist, findet Ihr die passende Beschreibungen dazu hier:

 

Fehleranalyse:

Pauschal kann man sagen, wenn ein Motor noch geregelt, aber zu langsam drehen, sind die Transistoren in Ordnung und deutet eher auf einen Motorschaden hin.

Bei einem defekten Transistor kann es sein, dass der Motor entweder gar nicht mehr, oder auch ohne Steuersignal langsam dreht, aber nicht mehr auf das Gassignal reagieren. Meist ist der linke Motor betroffen, da bei der Empfängerplatine der große Kondensator über dem Transistor des linken Motors liegt und seine Kühlung verschlechtert.

Ersatzmotoren und Transistoren findet Ihr in diversen Onlineshops im Internet.

 

Beschreibung:

Vor der Reparatur müsst Ihr als erstes die Elektronik des X-Twin's ausbauen.

Dann kontrolliert den Kontakt der Anschlusskabel des Akkus und der Motoren wie in der Bildbeschreibung unter: 'So wird's gemacht'. Dort seht Ihr auch wie Ihr mit einem kleinen Draht die Transistoren überbrücken könnt, um zu prüfen, ob die Motoren noch in Ordnung sind.

Das Auslöten des Mini- Transistors setzt sehr gute Lötkenntnisse voraus!

Zum Austausch der Motoren kann ich leider bisher keine Tipps geben, da ich zum Glück noch keinen Motorschaden hatte. (*klopfaufholz* :-)

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► Eventl. SMD- Transistoren (z.B.: Conrad 152985)

► Eventl. Ersatzmotoren (Onlineshop)

 

So wird's gemacht:

Bildbeschreibung:  Ausbau der Empfängerelektronik

Bildbeschreibung der Empfängeranschlüsse und Lage der Transistoren.

Bildbeschreibung des Lötanschlusses der Antenne

 


 

Lebensdauer erhöhen:
Die 'richtigen' *g* Modellflieger betreiben folgendes genau so mit Ihren Elektromotoren und Akkus. Also was für die Großen gut ist, kann ja für uns Kleinen nicht schlecht sein!?

 

► Bevor man mit seinen neuen X-Twin mit Vollgas auf die Strecke geht, kann, wer sich die Mühe machen möchte, die Lebensdauer des Akkus und der Motoren durch Einlaufen lassen, erhöhen.

Nämlich so, dass Ihr erstmal 1-2 Akkuladungen mit Minimalgas, gefolgt von längeren Pausen, laufen lasst.

Dies im Flug zu Tun ist schwierig, deshalb betreibe ich das im Zimmer, immer im Wechsel: 1 Minuten Minimalgas, 1 Minute Pause.

Das gibt den Schleifern der Motoren die Möglichkeit sich ein zu laufen.

Ok, um ehrlich zu sein ist es umstritten, ob das wirklich etwas bringt und nötig ist es allemal nicht.

► Der Li-Po Akku der X-Twin's benötigt anscheinend keine 'Einlaufzeit', empfindlicher sind da eher die Ni-Mh Akkus des Single-Wing und des Airlifter, die zwar keinen 'Memoryeffekt haben, dennoch etwas 'faul' werden können..

Falls sich bei diesen nach längerer Zeit eine kürzere Flugzeit einschleicht, versucht mal dieses langsame Intervall- Entladen und Laden 2-3 mal. Eventl. frischt das den Akku wieder auf.

► Durch die relative hohe Strombelastung erwärmt sich der Akku beim Fliegen und es empfiehl sich, vor dem erneuten Laden ca. 10 Minuten zu warten. Das Selbe gilt auch nach dem Laden.

 


 

Funk- Reichweite verbessern: Lötkolben mit guten Lötkenntnissen erforderlich! Bauteile werden benötigt!   
Lest zuerst die Fehlerbeseitigungen im Kapitel bei den Flugtipps, unter: '
Erste Hilfe/ Geringe Reichweite'.

Sollten diese keine Abhilfe gebracht haben, gibt es die Möglichkeit durch Verlängern der Antenne die Reichweite zu verbessern.

Habt Ihr den Acrobat oder Air-Dasher? Dann lest den Artikel und die sinnvollen Korrekturen unter: Modelle/ Acrobat.

 

Beschreibung:

Dazu müsst Ihr lediglich die aus dem Rumpf austretende Antenne um 17cm (plus Überstand zum Löten) mit einem Kupferdraht verlängern. Die Länge der gesamten Antenne sollte dann 34,7cm betragen. Eine Abweichung der Länge kann die Reichweite nämlich sogar verschlechtern.

Testet die verbesserte Reichweite mit eingezogener Senderantenne (sind im Zimmer ca. 5-7m), vor und nach der Antennenverlängerung, wobei ein endgültiger Erfolg erst ein Flug im Freien beweist.

 

Benötigt wird:

► Lötkolben

► Kupferdraht (ca.17cm, eventl. aus einem (Lautsprecher-) Kabel)

 

So wird's gemacht:

Bildbeschreibung:  Antenne verlängern

Versteckte Antenne beim Turbo

 


 

Schaltpläne und Messungen:   
Für alle die es genau wissen wollen, hier die Schaltpläne der Sender und Empfängerelektronik als PDF zum Download:

 Senderschaltplan (Platinenlayout vor 2007)

 Empfängerschaltplan (X-Twin's)

 

Bildbeschreibung:  Ausbau der Empfängerelektronik

Bildbeschreibung der Empfängeranschlüsse und Lage der Transistoren (X-Twin's)

Bildbeschreibung des Lötanschlusses der Antenne (X-Twin's)

Bildbeschreibung alle Empfängeranschlüsse (Air-Acrobat/ Dasher)

 

 

Strommessungen der Motoren: (Gesamtstrom beider Motoren der X-Twin's, alte Motorengeneration mit 16.000minˉ¹)

Im Leerlauf:  11mA  (Empfangselektronik)

Min. Gasstufe: 560mA

Vollgas: 800mA

Drehzahldifferenz (Lenken bei weiten Kurvenmod.): 1600minˉ¹

Drehzahldifferenz (Lenken bei engem Kurvenmod.): 2300minˉ¹

 

  Übersicht aller Silverlit Sender- und Ladesteckertypen